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FDP-Landesparteitag beschließt Hochschulkonzept für "Universität Sachsen"

Die Delegierten des 36. Landesparteitages der FDP Sachsen haben am 16. April 2011 in PLauen den Leitantrag "Hochschul- und Wissenschaftsstandort Sachsen 2030: Auf dem Weg zur europäischen Exzellenz" mit großer Mehrheit verabschiedet. Darin sprechen sich die Freien Demokraten langfristig für eine "Universität Sachsen" nach dem Vorbild der "University of California" aus. Mit ihren eigenständigen Standorten, die jedoch unterschiedliche Profile, Ausrichtungen und Strategien besitzen, soll die "Universität Sachsen" als Hochschulverbund das Modell für den sächsischen Wissenschafts- und Forschungsstandort der Zukunft sein.

"Wir wollen ein sächsisches Hochschulsystem, das effiziente und flexible Strukturen aufweist und das in der Lage ist, neue Zielgruppen zu erschließen. Synergien und Kooperationen sind auszubauen und weiterzuentwickeln", heißt es in den Beschluss. Nach dem Modell der FDP sollen die einzelnen Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien ihre eigenständigen Standorte behalten. In vielen Bereichen lassen sich nach Ansicht der Freien Demokraten aber Verwaltungseinheiten zusammenlegen und Ausbildungen abstimmen, um dadurch Synergieeffekte zu erzielen. Nicht jede Einrichtung müsse ein separates Prüfungsamt haben, und der Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre müsse nicht an zwei naheliegenden Einrichtungen angeboten werden, heißt es in dem Papier.


www.fdp-sachsen.de/online/fdp/fdp.nsf/site/Universitaet_Sachsen

18.04.2011