Neuerlich Vorgänge im Görlitzer Klinikum sorgen für Verstimmung
FDP Stadtverband in Görlitz fordert klaren Kurs für das Klinikum
Wegen der neuesten, beunruhigenden Entwicklungen beim städtischen. Klinikum fordert der FDP-Stadtverband vom Oberbürgermeister klare Aussagen für den künftigen Kurs des Klinikums. Der in der Görlitzer Presse angekündigte Personalverlust bedeute einen tiefen Eingriff in das oft langjährige Vertrauen der Patienten und Mitarbeiter. Die FDP verlangt daher eine sofortige Überprüfung sämtlicher Großinvestitionen, die über den Substanzerhalt hinausgehen und ebenso diverser personalpolitischer Maßnahmen. Nach Auffassung der FDP muß zügig gehandelt werden, damit sich beim Klinikum nicht kurzfristig die Überlebensfrage im eigenen Haus stellt.
"Es kann nicht sein, daß der OB kritiklos seine schützende Hand über das rigide Vorgehen der Geschäftsführung hält", lautet es aus dem liberalen Lager. Der FDP-Stadtverband hält den Verlust von 23 Ärzten innerhalb nur eines Jahres für nicht vertretbar. Es begann mit der problematischen Einstellung von Dr. Schmitz als zweitem Chefarzt der Urologie. Dann setzte die „Arztflucht“ ein, die ihren vorläufigen Höhepunkt mit dem Weggang von Dr.Marx erreicht hat.
4.11.2011